Archiv der Kategorie 'commons'

oN aiR – 29.12.: 2010 – Jahr des Zorns

2010 – Jahr des Zorns

„Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft, die fällt, und während sie fällt, sagt sie, um sich zu beruhigen immer wieder: Bis hierher gings noch gut, bis hierher gings noch gut, bis hierher gings noch gut.. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung.“

Jahresrückblicke haben eine gewisse Tradition, und in fast jedem Medium werden uns am Jahresende die schönsten, aufregendsten, berührendsten und bewegendsten Momente des Jahres präsentiert. Diese Sendung versucht etwas ganz ähnliches. Wir blicken zurück auf ein Jahr voller Proteste, Demonstrationen, Streiks, und Riots. 2010 war ein Jahr des Zorns. Vielleicht war es aber auch das Jahr, in dem alles begonnen hat…

Die Sendung gibt es auch als mp3.

oN aiR – 25.8.: Der Krieg ist zu Ende! // Energy and Crisis

Energy and Crisis

Talk by George Caffentzis. (January 2010)

Der Krieg ist zu Ende

Früher als geplant haben die US-Truppen den Irak verlassen – so oder so ähnlich war es Ende letzter Woche überall zu lesen. Doch ein Abzug der US-Armee aus dem Irak war das nicht – sondern vielmehr eine Umetikettierung des Einsatzes. Letzte US-Kampftruppen verlassen das Land – das war der Tenor der Berichterstattung am Donnerstag letzter Woche. Und viele dachten, das wäre der Abzug der US-Armee aus dem Irak. Doch dem ist mitnichten so. Vielmehr wird so dem Krieg nur ein neues, freundlicheres Etikett verpasst und es war auch nur eine größere Tuppeneinheit, die da abzog. Was dieser Teilabzug bedeutet, wer aber zu welchem Zweck im Land bleibt, dazu hört ihr nun Einschätzungen von Joachim Guilliard. Er ist aktiv im „Heidelberger Forum gegen Militarismus und Krieg“ und publiziert seit Jahren zur Irak.

oN aiR – 11.8.: Krise / Nein zur Windkraft / Streiks bei FIAT / Bücher

Die Krise ist

Der Publizist und kritische Gesellschaftstheoretiker Robert Kurz sieht kein Ende der Krise, sondern im gegenwärtig so gefeierten Aufschwung nur ein vorübergehendes Spektakel. Hagen Kleemann und Andreas Kubitza sprachen mit ihm.

Wir wollen alles – FIAT-Streiks in Neapel

Fiat hat sich mit den großen italienischen Gewerkschaftsbünden darauf geeinigt, die Produktion nicht komplett in billigere Länder zu verlagern. Dafür sollen die ArbeiterInnen im Werk von Pomigliano (Neapel)Entlassungen und schlechtere Arbeitsbedingungen hinnehmen. Die Basisgewerkschaften organisieren Protest. Ein Interview mit Mimmo Mignano, Aktivist und entlassener Fiat-Arbeiter.

Das schmutzige Geschäft mit der sauberen Windenergie

Die Landenge von Mexiko gilt als einer der idealsten Orte für Windnutzung weltweit. Er hat in den letzten Jahren das Interesse der Windenergiebranche geweckt. Vor allem spanische, dänische und deutsche Unternehmen der Windenergiebranche lassen in diesem begehrten Windkorridor Windkraftanlagen regelrecht wie Pilze aus dem Boden schießen. Lokal engagierte Landwirte und Aktivist_innen erzählen uns warum sie entschieden Widerstand leisten und trotzdem die Windenergie begrüßen.

Bücher…

Und dann habe ich noch ein paar Literaturtipps für den Sommer…

oN aiR – 10.3.: Bologna den Prozess machen / Das Wirtschaftswachstum stoppen!

Bologna den Prozess machen

Bologna ist aber nicht nur der Name einer Stadt, sondern bezeichnet auch einen Hochschulreformprozess, der in den letzten 10 Jahren verheerende Auswirkungen auf die Universitäten ganz Europas gehabt hat.

Am 11. und 12. März 2010 wollen nun die Bildungs- und WissenschaftsministerInnen aus 46 Ländern das 10-jährige Bestehen des Bologna-Prozesses in Wien feiern. Aber sie werden nicht alleine sein – keine Party ohne uns!

Wir werden die Feierlichkeiten mit friedlichen, aber lautestarken Demonstrationen und Blockaden in den Straßen Wiens stören und in den anschließenden Tagen einen Alternativgipfel veranstalten.Mehr Infos gibt es hier. Ein Mobilisierungsvideo (Video ist Radio mit Bildern..) gibt es auch…

„Das Wirtschaftswachstum stoppen!“

Referat von Massimo De Angelis im Rahmen des Seminars „Energie, Arbeit, Krise und Widerstand“. Insbesondere zur Frage, wie lange wir uns Wirtschaftswachstum noch leisten können, und welche unterschiedlichen Interessen für die globale ArbeiterInnenklasse in einem Prozess der Veränderung bestehen.

oN aiR – 27.1.: Haiti / Energie und Arbeit I

Mumia Abu Jamal: „Haiti on Our Minds“

Mumia Abu Jamal: „Haiti’s Suffering“

Haiti – Drama in (vorerst) drei Akten

Ein schweres Erdbeben tötet viele Tausende Menschen und zerstört das wenige in einem Land, das zu den „ärmsten Ländern der Welt“ gehört. Zu Anfang waren nur Almosen vor-gesehen. Kuba und Venezuela kündigten sofort Hilfe an und schickten Ärzteteams. Für einen Führer wie Obama eine Gelegenheit, Führungskraft und Entschlossenheit zu zeigen, zudem wollten die USA diesen Staaten nicht das Feld überlassen. So fallen sie mit Militär, Flugzeugträgern und Rettungsteams ein. Inzwischen sind die Europäer auch tätig und eine muntere Konkurrenz der imperialistischen Staaten auf dem eigenartigen Feld des Hilfeleistens ist entbrannt.

Haiti: welche Hilfe nach dem Beben?

Nach dem schweren Erdbeben in Haiti ist die Situation nach wie vor dramatisch. „Die Überlebenden kämpfen ums Überleben“ – so beschreibt die Hilfsorganisation medico international die Situation und fordert eine Hilfe die ankommt, aber auch übers Hier und Jetzt hinausreicht

Energy, Labour and Social Reproduction in the World-Economy: Struggles over Transition

Letztes Wochenende fand in Graz ein Internationales Seminar zu „Energie, Arbeit, Krise und Widerstand“ statt. In den nächsten Wochen wird es unregelmässig dazu Mitschnitte von diesem Seminar zu hören geben. Den Auftakt macht Kolya Abramsky mit einem Beitrag zu „Energy, Labour and Social Reproduction in the World-Economy: Struggles over Transition“. Die Beiträge sind meist auf englisch, und dauern 15 bis 20 Minuten. Am Ende des Beitrags erfolgt eine Zusammenfassung der zentralen Argumente auf deutsch.

oN aiR – 9.9.: Wer ist hier Pirat? // Die Finanzindustrie wird reguliert // Brennpunkt Volksgarten

Wer ist hier Pirat?

Vor Somalias Küste patrouillieren die Kriegsschiffe der halben Welt und sichern den Seeweg gegen Angriffe. Gleichzeit fischen Trawler aus allen Erdteilen Somalias Meer leer, verkappen „Entsorger“ ihren Industriegiftmüll vor Somalia und liefert der Westen die Technologie für die „schwarzen“ Piraten, geben Informanten weiter wann wo wie was auf dem Meer zu holen ist. Christoph Atangana (Sankofa, plattform für menschen afrikanischen erbes).

Brennpunkt Volksgarten

Ich lebe an der härtesten Ecke der Stadt, gleich beim Volksgarten. Ein paar Geschichten aus dem harten Leben.

Die Finanzindustrie wird reguliert

Über die Lächerlichkeit der sogenannten Politik. Trotz Krise schaffen es Regierungen und internationale Institutionen nicht mal die Gehälter von ein paar Tausend Managern zu reglementieren, geschweige denn wirksame Formen der Regulierung einzuführen.

die stadt von unten

hab da ein paar interessante dinge zur stadtentwicklung entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

zum einen gab es in baltimore eine interessante konferenz unter dem titel „city from below“. material der – verdammt guten – beiträge findet mensch hier.

und dann gibt es da noch einen interessanten blog, und die ankündigung einer konferenz, die vom 14. bis 16. august in Pula stattfindet. blog und konferenz tragen den schönen titel „post capitalist city“.
also schon mal in den urlaub einplanen….

und wenn wir schon bei den kämpfen um´s wohnen sind, dann schaut auch mal auf die seite von „take back the land“. wer es in aller kürze haben möchte, kann sich auch den auftritt bei „Good Morning America“ ansehen. man achte vor allem auf die antwort, wenn die frau fragt, ob häuser zu besetzen nicht illegal ist…. ca. bei 2:20




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