Archiv der Kategorie 'Afrika'

oN aiR – 29.12.: 2010 – Jahr des Zorns

2010 – Jahr des Zorns

„Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft, die fällt, und während sie fällt, sagt sie, um sich zu beruhigen immer wieder: Bis hierher gings noch gut, bis hierher gings noch gut, bis hierher gings noch gut.. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung.“

Jahresrückblicke haben eine gewisse Tradition, und in fast jedem Medium werden uns am Jahresende die schönsten, aufregendsten, berührendsten und bewegendsten Momente des Jahres präsentiert. Diese Sendung versucht etwas ganz ähnliches. Wir blicken zurück auf ein Jahr voller Proteste, Demonstrationen, Streiks, und Riots. 2010 war ein Jahr des Zorns. Vielleicht war es aber auch das Jahr, in dem alles begonnen hat…

Die Sendung gibt es auch als mp3.

oN aiR – 4.8.: Denis Goldberg: Der Auftrag. Ein Leben für die Freiheit in Südafrika (Wh.)

Denis Goldberg: Der Auftrag. Ein Leben für die Freiheit in Südafrika

Der 1933 als Sohn einer säkularen jüdischen Einwandererfamilie in Kapstadt geborene Denis Goldberg war einer der weißen Kämpfer gegen das Apartheidregime in Südafrika. Wie seine Eltern war er in der Kommunistischen Partei politisch aktiv. Als die Befreiungsbewegung ANC nach dem Scheitern des gewaltfreien Widerstands 1961 einen bewaffneten Arm gründete, schloss sich der Bauingenieur Goldberg der Gruppe im Untergrund als technischer Offizier an. Bereits zwei Jahre später wurde er zusammen mit anderen Gefährten aus der Führungsspitze der Organisation verhaftet und gemeinsam mit ihnen und Nelson Mandela wegen Hochverrats zu lebenslanger Haft verurteilt.

Denis Goldberg verbrachte 22 Jahre in den Gefängnissen des Apartheidregimes. Er überstand diese Zeit mit Disziplin, politischer Überzeugung und aufgrund der Solidarität unter den Gefangenen. Die spektakuläre Flucht dreier Mitgefangener wurde u.a. durch seine Mithilfe ermöglicht.

1985 wurde Goldberg nach schwierigen Verhandlungen aus der Haft entlassen und nach Israel abgeschoben. Ungebrochen kämpfte er aus seinem Londoner Exil weiter für die Abschaffung der Apartheid und vertrat den ANC u.a. im Anti-Apartheid-Komitee der UNO. Im Jahr 2002 kehrte er nach Südafrika zurück.

In seinem Buch erzählt der unverbesserliche Optimist die Geschichte seines Lebens, die zugleich eine Geschichte des langen, schwierigen und oftmals schmerzhaften Weges Südafrikas in die Freiheit ist.

Mitschnitt der Buchpräsentation am 13.6.2010 in Graz.

oN aiR – 16.6.: Denis Goldberg: Der Auftrag. Ein Leben für die Freiheit in Südafrika

Denis Goldberg: Der Auftrag. Ein Leben für die Freiheit in Südafrika>

Der 1933 als Sohn einer säkularen jüdischen Einwandererfamilie in Kapstadt geborene Denis Goldberg war einer der weißen Kämpfer gegen das Apartheidregime in Südafrika. Wie seine Eltern war er in der Kommunistischen Partei politisch aktiv. Als die Befreiungsbewegung ANC nach dem Scheitern des gewaltfreien Widerstands 1961 einen bewaffneten Arm gründete, schloss sich der Bauingenieur Goldberg der Gruppe im Untergrund als technischer Offizier an. Bereits zwei Jahre später wurde er zusammen mit anderen Gefährten aus der Führungsspitze der Organisation verhaftet und gemeinsam mit ihnen und Nelson Mandela wegen Hochverrats zu lebenslanger Haft verurteilt.

Denis Goldberg verbrachte 22 Jahre in den Gefängnissen des Apartheidregimes. Er überstand diese Zeit mit Disziplin, politischer Überzeugung und aufgrund der Solidarität unter den Gefangenen. Die spektakuläre Flucht dreier Mitgefangener wurde u.a. durch seine Mithilfe ermöglicht.

1985 wurde Goldberg nach schwierigen Verhandlungen aus der Haft entlassen und nach Israel abgeschoben. Ungebrochen kämpfte er aus seinem Londoner Exil weiter für die Abschaffung der Apartheid und vertrat den ANC u.a. im Anti-Apartheid-Komitee der UNO. Im Jahr 2002 kehrte er nach Südafrika zurück.

In seinem Buch erzählt der unverbesserliche Optimist die Geschichte seines Lebens, die zugleich eine Geschichte des langen, schwierigen und oftmals schmerzhaften Weges Südafrikas in die Freiheit ist.

Mitschnitt der Buchpräsentation am 13.6.2010 in Graz.

Sendung als mp3

oN aiR – 23.9.: Klimagipfel in Kopenhagen / Aktionstage der KraftwerksgegnerInnen / Piratenjagd

Interview zum UN-Klimagipel in Kopenhagen

Im Dezember findet der UN-Klimagipfel in Kopenhagen statt. Warum dagegen Mobilisiert wird und was vom Klimagipfel zu halten ist, versuchen wir im Gespräch mit Jonas von Avanti herauszufinden. Mehr Infos hier!

Aktionstage der KraftwerksgegnerInnen

Die Aktionstage der Mur-KraftwerksgegnerInnen erreichen ihr Ende und ihren Höhepunkt. Mehr Infos hier.

Piratenjagd: Kurzer Prozess

Am 7. September 2009 brachte die deutsche Fregatte Brandenburg vor der Küste Somalias ein „piraterieverdächtiges“ Schnellboot auf. Dabei wurde ein angeblicher Pirat tödlich verletzt, die anderen vier Personen an Bord wurden auf dem deutschen Kriegsschiff festgesetzt. Nach knapp einer Woche mussten die vier Gefangenen aber wieder freigelassen werden. Ein kurzes Lehrstück über die Relativität rechtsstaatlicher Prinzipien im Zeitalter weltmarktorientierter Kanonenbootpolitik.

oN aiR – 9.9.: Wer ist hier Pirat? // Die Finanzindustrie wird reguliert // Brennpunkt Volksgarten

Wer ist hier Pirat?

Vor Somalias Küste patrouillieren die Kriegsschiffe der halben Welt und sichern den Seeweg gegen Angriffe. Gleichzeit fischen Trawler aus allen Erdteilen Somalias Meer leer, verkappen „Entsorger“ ihren Industriegiftmüll vor Somalia und liefert der Westen die Technologie für die „schwarzen“ Piraten, geben Informanten weiter wann wo wie was auf dem Meer zu holen ist. Christoph Atangana (Sankofa, plattform für menschen afrikanischen erbes).

Brennpunkt Volksgarten

Ich lebe an der härtesten Ecke der Stadt, gleich beim Volksgarten. Ein paar Geschichten aus dem harten Leben.

Die Finanzindustrie wird reguliert

Über die Lächerlichkeit der sogenannten Politik. Trotz Krise schaffen es Regierungen und internationale Institutionen nicht mal die Gehälter von ein paar Tausend Managern zu reglementieren, geschweige denn wirksame Formen der Regulierung einzuführen.

11.6.: Entwicklungspolitik als 11.6.: Entwicklungspolitik als Herrschaftstechnik

ProtagonistInnen der Entwicklungshilfe sehen sich gern in einer Samariter-Identität. In diesem Seminar soll herausgearbeitet werden, dass bereits der Begriff der „Entwicklung“ eine tragende Säule zur Legitimation der Herrschaft des Nordens über den Süden bildet. Anhand der deutschen Entwicklungspolitik soll konkretisiert werden wie diese „Hilfe“ Herschaftsverhältnisse etabliert und verfestigt. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für einen politischen Internationalismus?

Zu hören ist das Referat von Aram Ziai, das er am BUKO31 gehalten hat.




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