Archiv der Kategorie 'Afrika'

oN aiR – 4.1.12: 40 Jahre ak / Ende des Streiks an der Charite / Landraub für Biodiesel / Buch der Woche

40 Jahre linke Monatszeitung „AK – Analyse & Kritik“

Seit 40 Jahren erscheint in Hamburg die linke Monatszeitung AK. Einst bedeutete das Kürzel „Arbeiterkampf“, seit Anfang der 90er Jahre steht es für „Analyse & Kritik“. Aus den politischen Aktivitäten des Kommunistischen Bundes hervorgegangen, steht AK inzwischen für eine analytische und bewusst undogmatische linke Auseinandersetzung mit dem aktuellem Geschehen in Politik und Gesellschaft. Pünktlich zum 40sten Geburtstag erscheint die Zeitung nun in neuem Layout und leicht veränderter Struktur. Anlass genug Tobias Lindemann mit AK-Redakteur Jens Renner über Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Blattes zu sprechen.

Landraub Für Biodiesel: Bauern in Sierra Leone Auf Den Barrikaden

Aus Sierra Leone erreichten uns Meldungen von erregten Protesten wütender Kleinbauern. Dabei geht es um ein immer wieder kehrendes Phänomen unserer Tage, von dem wir noch öfter werden berichten müssen, nämlich um widerrechtliche Landnahmen, betrogene Einheimische, korrupte Regierungen. David Vollrath von Rettet Den Regenwald erklärte uns, warum die Bauern Sierra Leones in diesen Tagen zu Tausenden protestieren…

Ende des Streiks bei der CFM an der Charite in Berlin

Wir werfen einen Blick auf das vorläufige Ende des 13-wöchigen Streiks des Klinikpersonal bei der privatisierten Servicegesellschaft CFM an der Charite in Berlin. Kati Ziemer erzählt, was sie erreicht haben (und was nicht) und warum nach dem Streik vor dem Streik ist.

Buch der Woche: Im Aufruhr jener Tage

Ein erfolgreicher Hollywood-Autor schreibt einen Roman über die revolutionäre Stimmung im Nachkriegsamerika, in dem es von AnarchistInnen und KommunistInnen nur so wimmelt. Kann das was sein? Ja, das kann. Absolut lesenswert! Dennis Lehane: Im Aufruhr jener Tage

oN aiR – 4.5.: Freispruch im Tierschutzprozess / Zapfenstreich für Gaddafi / Buch der Woche

Freispruch im Tierschutzprozess

Nach einem 14 Monate langen Prozess sind am Montag 13 österreichische Tierschützer vom Vorwurf der Beteiligung an einer kriminellen Organisation nach Paragraf 278a freigesprochen worden. Als Reaktion auf das nicht rechtskräftige Urteil wurde nun seitens der Angeklagten und der Politik Kritik am „Mafia-Paragrafen“ laut. Alle Parteien bis auf die ÖVP drängen auf Reformen, ebenso Greenpeace, Vier Pfoten und Amnesty International. Chris Moser ist einer Freigsprochenen. Wir erreichten ihn kurz nach der Urteilsverkündung am Telefon.

Zapfenstreich für Gaddafi

Hermann L. Gremliza liest die Konkret April Kolumne über den Dritte-Welt-Krieg.

Buch der Woche: Banlieues: Die Zeit der Forderungen ist vorbei

Nicht ganz neu das Buch, aber nichtsdestotrotz eine Empfehlung wert, und der Untertitel ist ja aktueller denn je: Kollektiv Rage (Hg.): Banlieues. Die Zeit der Forderungen ist vorbei

oN aiR – 27.4.: Großdemo in Graz / Raus zum 1. Mai / Libyen / Radiofestival / Buch der Woche

Großdemo in Graz

Fast 15.000 Menschen waren gestern in Graz auf der Straße, um gegen das Budget zu demonstrieren, das heute im Landtag beschloßen wird. Eine Einschätzung.

Raus zum 1. Mai

Alle Jahre wieder ein paar Bemerkungen dazu, warum der 1. Mai nicht der Tag der Arbeit ist, und was es mit diesem Tag überhaupt auf sich hat. Eine alljährliche Wiederholung.

Wir wollen alles! Und noch viel mehr!

Im Mai zieht Radio Helsinki mit seinem Regulärbetrieb in die Geriatrischen Gesundheitszentren Graz. Eine Vorschau.

Zur politischen Ökonomie der Revolten und Kriege im nordafrikanischen Raum – Interview mit Ingar Solty

Wir hören und lesen zur Zeit eine ganze Menge über Ägypten, über Libyen, wir hören von Flüchtlingen, die an der Festung Europa scheitern. Wir hören von den Debatten im Bundestag und in der EU, in denen es um die Frage geht: Kriegseinsatz in Libyen oder nicht. Und dann fordern die Aufständischen auch noch vom Westen, dass sie Bodentruppen schicken sollen. Aber so ein richtig klares Bild will sich irgendwie nicht ergeben. Also versuchen wir mal ein bisschen Licht in diese irgendwie undurchsichtige Situation zu bringen und Zusammenhänge herzustellen, die in den Medien ansonsten nicht so präsent sind. Nämlich: wie hängen die Reaktionen des Westens eigentlich mit ökonomischen Interessen zusammen, welche Rolle spielt das Öl, wer kämpft da eigentlich in Libyen gegeneinander – und schließlich: was bedeutet das alles für die Flüchtlinge?

Darüber sprechen wir mit Ingar Solty . Er ist Politikwissenschaftler an der York University Toronto, außerdem Redakteur der Zeitschrift „Das Argument“ und Mitgründer des „North-Atlantic Left Dialogue“ und beschäftigt sich unter anderem mit internationaler politischer Ökonomie.

Buch der Woche: Roter Glamour

Erfreulicherweise liegt eine neue Übersetzung von Dominique Manotti vor, und sie taucht wieder mal tief ein in den Sumpf von Wirtschaft und Politik: Dominique Manotti: Roter Glamour

oN aiR – 9.2.: Doppelherrschaft in Tunesien / Bettelverbot in Graz / Buch der Woche

Doppelherrschaft in Tunesien

Tunesien ist in den letzten Tagen aus den Medien verschwunden, und alle blicken auf die Ereignisse in Ägypten. Bernd Beier von der Zeitschrift jungle world war eine Woche vor Ort, und erzählt von seinen Eindrücken.

Bettelverbot in Graz

Alle Jahre wieder! Die Diskussion um das Bettelverbot. Ein paar Anmerkungen über diese Nicht-Diskussion.

Buch der Woche: Die kolumbianischen Paramilitärs

Trotz der jahrelangen und intensiv geführten Diskussionen über terroristische Gefahren, liest mensch nur selten etwas über Kolumbien, obwohl die kolumbianischen Paramilitärs eigentlich genau diesem Begriff des Terrorismus entsprechen. Nachzulesen ist dies bei Raul Zelik: Die kolumbianischen Paramilitärs.
„Regieren ohne Staat?“ oder terroristische Formen der Inneren Sicherheit

oN aiR – 2.2.: (Konter-)Revolution in Ägypten / „Liebig 14″ in Berlin geräumt / Repression gegen AntifaschistInnen / Buch der Woche

Revolution und Konterrevolution in Ägypten

Die Bewegung in Ägypten wächst Tag für Tag! Aktuelle News und ein wenig Hintergrund zu den Protesten.

„Liebig 14″ in Berlin wurde heute morgen geräumt

Das Hausprojekt „Liebig 14″ in Berlin wurde heute morgen geräumt. Demonstrationen in Berlin und anderen deutschen Städten.

Repression gegen AntifaschistInnen

Während rechtsextreme Burschenschafter in der Hofburg feiern, wird versucht jedweden antifaschistischen Protest im Keim zu ersticken. Ein Bericht über die Proteste gegen den WKR-Ball.

Buch der Woche: Woher der Wind weht

Veit, ein junger Mann, sucht in den achtziger Jahren nach seinem Großvater Emil Sailer, der 1922 in Patagonien umgekommen ist. Sailer war bei seiner Ankunft in Südamerika mitten in die großen Streiks auf den Schaf-Farmen und anarchistischen Arbeiteraufstände geraten, die die Großgrundbesitzer mit Hilfe von Privatmilizen blutig niederschlagen ließen, und dann verschwunden. Ein Buch, das einen nicht loslässt, über Menschen, die über die Kontinente hinweg für eine ganz andere Welt gekämpft haben: Guido R. Schmidt: Woher der Wind weht. Ein Patagonienroman

oN aiR – 26.1.: Tag des Zorns in Ägypten / Karwane Bamako Dakar / Rundgang in der linken Verlagslandschaft

Tag des Zorns in Ägypten

Karawane Bamako Dakar

Rundgang in der linken Verlagslandschaft

oN aiR – 19.1.: Tunisia: It´s a Populist Revolution / Buch der Woche: The Art of Not Being Governed

Tunisia: It´s a Populist Revolution

Viele blicken im Moment voller Hoffnung und Begeisterung nach Tunesien. Die Bewegung hat zumindest mal den Langzeitdiktator Ben Ali verjagt. Aber was steckt dahinter? Von wem werden die Proteste getragen? Wie geht es nach Ben Ali weiter? Zu hören ist eine gekürzte Fassung der Democracy-Now-Ausgabe vom 18.1.

Junge Linke on Tour

Eine kleine Vorankündigung auf die Junge Linke On Tour, die am 3.2. in Graz Station macht.

Buch der Woche: The Art of Not Being Governed

Schon mal von Zomia gehört? Eine Gegend in der Grösse Europas, von 100 Millionen Menschen bewohnt, und jetzt kommts: Die leben da ohne Staat! Klingt ein wenig nach einem utopischen Roman. Doch Zomia ist real, sagt James C. Scott in seinem großartigen Buch: The Art of Not Being Governed. An Anarchist History of Upland Southeast Asia




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