Archiv für September 2011

oN aiR – 28.9.: EU Migrationsregime / Panafrikanismus / Sarrazin in Graz / Buch der Woche

EU-Migrationspolitik: Tunesische Fischer freigesprochen – aber „Bürgerkrieg“ auf Lampedusa

Ein Interview mit Judith Gleitze von Borderline Europe zum Fall der beiden Kapitäne tunesischer Fischerboote, die Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet hatten und jetzt erst im Berufungsprozess freigesprochen worden sind, und zur Situation auf Lampedusa, wo die Flüchtlinge revoltieren und die Bevölkerung gewalttätig wird.

Wie geht es weiter mit dem Panafrikanismus?

102. Geburtstag von Kwame Nkrumah – erster Präsident Ghanas und Panafrikanist. Er wollte die Vereinigten Staaten von Afrika schaffen und nannte sich selbst gern einen christlich-marxistischen Sozialisten.

Sarrazin in Graz – Viele Proteste

Morgen kommt Thilo Sarrazin nach Graz. Von der Seifenfabrik bis zum Hauptplatz sind Proteste angekündigt.

Buch der Woche: Campingbus, nie

Viele Bücher zur Krise wurden in den letzten Jahren geschrieben, aber jetzt mal eines, das sich den Auswirkungen der Krise im Leben des Einzelnen widmet: Samuel Stuhlpfarrer, Martin Behr (Hg.), CAMPINGBUS, NIE! Portraits, Positionen, Perspektiven zur Krise, Graz 2011.

oN aiR – 21.9.: Sarrazin verpiss dich / Labour News / Buch der Woche

Sarrazin verpiss dich!

Thilo Sarrazin kommt auf Einladung des Bauernbunds nach Graz. Ja genau, der Sarrazin, der mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab!“ in den letzten Monaten für Diskussionen gesorgt hat. Aus diesem Anlass gibt es die Kolumne von H. Gremliza (konkret) zum Wiederhören, und Infos über die geplanten Gegenaktivitäten gibts natürlich auch.

Labour News

Aktuelle Berichte von Streiks aus der ganzen Welt.

Buch der Woche: Workers of the World

Der Historiker Marcel van der Linden hat mit „Workers of the World“ sein Opus Magnum vorgelegt, und wirft ein neues Licht auf die globale Zusammensetzung der ArbeiterInnenklasse. Leider ist das Werk in der Printversion teuer, aber sucht mal im Netz danach. Ihr werdet fündig werden… ;-)

oN aiR – 14.9.: Schwerpunkt Türkei – Kurdistan / Buch der Woche

Schwerpunkt Türkei – Kurdistan. Dieser Tage jährte sich der Militärputsch in der Türkei. Ein Rückblick auf ein wenig beachtetes Thema. Seit einigen Wochen geht die türkische Regierung wieder verschärft militärisch gegen die kurdische Bewegung vor. Auch in Graz gab es letzte Woche eine Demonstration, die dieses Vorgehen verurteilte.

Der Militärputsch in der Türkei 1980

Vor genau 31 Jahren putschte das Türkische Militär und übernahm damit die Macht. Die Folgen des blutigen Putsches sind bis heute zu spüren. Wie es zu dem Putsch kam und welche Folgen noch andauern hören wir in einem Rückblick und Kommentar von Umut Sahverdi.

Zur Situation in den kurdischen Gebieten (Interview vom 1.9.2011 !)

In den letzten Wochen hat der Krieg mit einer türkischen Militäroffensive erneut einen Höhepunkt erreicht. Zivile Gebiete Kurdistans werden durch türkische Militärflugzeuge bombardiert und an den Grenzgebieten Südkurdistan/Nordirak werden militärische Spezialeinheiten abgestellt, um neue Militärstützpunkte zu errichten. Die türkische Regierung will mit härteren Mitteln die PKK vernichten und somit auch die kurdische Freiheitsbewegung in der Bevölkerung zerschlagen. Wolfgang Stuwe von der Informationsstelle Kurdistan wird uns in einem Interview über den Militäreinsatz und den kurdischen Widerstand berichten.

Aufklärung gefordert: Der Mord der türkischen Militärs an der Internationalistin Andrea Wolf

Seit dem 17. August 2011 bombardiert das türkische Militär wieder massiv kurdische Gebiete. Es ist eine neue Dimension der Repression gegen die kurdische Freiheitsbewegung. Doch Massaker an der kurdischen Zivilbevölkerung und gefangenen KämpferInnen haben in der Türkei eine lange Geschichte. 1998 wurde die Münchner Internationalistin Andrea Wolf nach ihrer Festnahme umgebracht. Nach wie vor kämpfen ihre FreundInnen um die Aufklärung ihrer Todesumstände und die Verfolgung der Täter.

Buch der Woche: Mit offenem Blick

Zur Abwechslung mal keine Neuerscheinung, sondern ein Buch, das bereits Mitte der 90er Jahre erschienen ist. Renato Curcio, ehemaliger Militanter der Roten Brigaden, gibt in einem Gespräch mit Mario Scialoja Einblick in die heißen 60er und 70er Jahre, und in die Geschichte der Roten Brigaden. Das Buch ist vergriffen, kann aber als pdf runtergeladen werden: Renato Curcio: Mit offenem Blick

oN aiR – 7.9.: Quo vadis Austria? / Damit noch was zum Leben bleibt / Buch der Woche

Quo vadis Austria?

Österreich versinkt im Korruptionssumpf. Was hat das zu bedeuten? Gehts da um ein paar Lobbyisten, die es eben mal übertrieben haben, oder ist das Ausruck einer tiefergehenden Krise des politischen Systems?

„Damit noch was zum Leben bleibt – Jetzt reichts! Gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Armut“ – 6000 demonstrieren in Berlin

Das Thema Verdrängung und Ausgrenzung, steigende Mieten und Privatisierung von öffentlichem Raum – kurz Gentrifizierung ist ein Problem von zahlreichen Menschen. Doch an immer mehr Orten formiert sich auch Widerstand gegen die Ausgrenzung: So beispielsweise auch in Berlin – dort demonstrierten am Samstag den 03. September in den Berliner Stadtteilen Neuköln und Kreuzberg bis zu 6000 Menschen unter dem Motto Damit noch was zum Leben bleibt – Jetzt reichts! Gegen Mieterhöhung, Verdrängung und Armut. Am Telefon sprach RDL hierzu mit Jörn Schulte aus der Pressegruppe. In dem Interview berichtet er u.a. von der Demo, dem aktuellen Wahlkampf in Berlin und setzt diese Demo in Beziehung zu anderen Initiativen wie „Recht auf Stadt“, an der er auch Kritik äußert.

Buch der Woche: Bruno Morchio: Bitteres Rot

Italien hat so einige KrimiautorInnen zu bieten, denen es gelingt linke Geschichtsschreibung und Sozialkritik in spannende Geschichten zu packen. Bruno Morchio ist einer davon, und in „Bitteres Rot“ läuft er zu Hochform auf.




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