Ein unmögliches Jubiläum – Zehn Jahre schwarz-blaue Regierung
Vor zehn Jahren waren in Graz tausende Menschen auf den Strassen um gegen die neue Regierung von ÖVP und FPÖ zu demonstrieren. Das Land erlebte die massivsten Proteste seit Jahren. „Wir gehen bis ihr geht!“ war einer der Slogans. Die Regierung ist jedoch geblieben, und heute scheint sich auch die FPÖ von ihrer Krise wieder zu erholen. Wie war das damals? Was ist von den Protesten geblieben? Wie hat sich Österreich in diesen zehn Jahren verändert? Und was können wir gegen die neuerlichen Erfolge der FPÖ tun?
Energie, Arbeit, Krise und Widerstand
Vom 22. bis 24.1. fand in Graz ein Internationales Seminar zu „Energie, Arbeit, Krise und Widerstand“ statt. Das Seminar versammelte GewerkschafterInnen, AktivistInnen und WissenschafterInnen aus vier Kontinenten. In der heutigen Sendung gibt es zwei Referate zu hören:
George Caffentzis: Energy and Crisis
Tom Keefer: Changing Ownership Patterns in the Global Oil Sector
Die Beiträge sind in englischer Sprache. Am Ende des Beitrags gibt es eine kurze deutsche Zusammenfassung.
NoWKR: Proteste gegen Ball deuschnationaler Burschenschaften in Wien – Polizeikessel, Prügel, Festnahmen
Berricht von der Demo gegen den Ball des Wiener Korporationsringes am letzten Freitag.
Mumia Abu Jamal: „Haiti on Our Minds“
Mumia Abu Jamal: „Haiti’s Suffering“
Haiti – Drama in (vorerst) drei Akten
Ein schweres Erdbeben tötet viele Tausende Menschen und zerstört das wenige in einem Land, das zu den „ärmsten Ländern der Welt“ gehört. Zu Anfang waren nur Almosen vor-gesehen. Kuba und Venezuela kündigten sofort Hilfe an und schickten Ärzteteams. Für einen Führer wie Obama eine Gelegenheit, Führungskraft und Entschlossenheit zu zeigen, zudem wollten die USA diesen Staaten nicht das Feld überlassen. So fallen sie mit Militär, Flugzeugträgern und Rettungsteams ein. Inzwischen sind die Europäer auch tätig und eine muntere Konkurrenz der imperialistischen Staaten auf dem eigenartigen Feld des Hilfeleistens ist entbrannt.
Haiti: welche Hilfe nach dem Beben?
Nach dem schweren Erdbeben in Haiti ist die Situation nach wie vor dramatisch. „Die Überlebenden kämpfen ums Überleben“ – so beschreibt die Hilfsorganisation medico international die Situation und fordert eine Hilfe die ankommt, aber auch übers Hier und Jetzt hinausreicht
Energy, Labour and Social Reproduction in the World-Economy: Struggles over Transition
Letztes Wochenende fand in Graz ein Internationales Seminar zu „Energie, Arbeit, Krise und Widerstand“ statt. In den nächsten Wochen wird es unregelmässig dazu Mitschnitte von diesem Seminar zu hören geben. Den Auftakt macht Kolya Abramsky mit einem Beitrag zu „Energy, Labour and Social Reproduction in the World-Economy: Struggles over Transition“. Die Beiträge sind meist auf englisch, und dauern 15 bis 20 Minuten. Am Ende des Beitrags erfolgt eine Zusammenfassung der zentralen Argumente auf deutsch.
Massimo Carlotto in Graz
Massimo Carlotto, Krimiautor und Ex-Militanter von „Lotta Continua“ liest am Donnerstag im Literaturhaus in Graz.
Kupferabbau in Chile
Aus Kupfer werden Münzen, Stromkabel, Schmuck, Besteck, Armaturen, Kunstgegenstände, Musikinstrumente, Rohrleitungen und vieles mehr hergestellt.
Gefördert wird Kupfer unter anderem in den USA, Peru und Schweden. Aber vor allem in Chile.
Chile ist der weltweit grösste Kupferproduzent. Der Kupferabbau hat in Chile seit der Kolonialisierung eine grosse Tradition und Kupfer ist das wichtigste Exportgut des Landes.
Chile profitiert also gegenwärtig von der weltweiten Nachfrage am meisten. Die Kupferfirmen verzeichnen grosse Gewinne. An diesen Gewinnen möchten auch die Arbeiter teilhaben, die das Kupfer täglich zu Tage fördern. Aus diesem Grund sind heute mehrere Tausend Arbeiter aus zwei Chilenischen Kupferbergwerken in den Streik getreten.
Was ist los auf der Uni?
Vor Weihnachten wurde angekündigt, dass die Proteste nach den Ferien weiter gehen. Wie sieht es nun damit aus?
Was ist los mit der Fekter?
Was kommt als nächstes? Innenministerin Fekter fordert, dass AsylwerberInnen mal gleich in Haft kommen. So Kleinigkeiten wie Menschenrechtskonvention oder Verfassung interessieren sie nicht.
Nanni Balestrini (Autor von „Wir wollen alles“; „Die Unsichtbaren“; „Die Goldene Horde“; usw.) im Interview und Ausschitte einer Veranstaltung mit ihm vom 16.6.2006 in Graz. Geht natürlich um seine Literatur, die Bewegungen und Revolten der 60er und 70er in Italien, die Frage was wir aus den historischen Kämpfen mitnehmen können.